Montag - 16.07.


Weltrekord!

Wir waren heute tatsächlich schon um 8.45 Uhr beim Frühstück.




Noch nie dagewesen.

Okay, der zweite Teil des Planes, dann auch um spätestens...naja...sagen wir mal 10 loszufahren, hat noch nicht ganz geklappt. 

Aber wir sind ja auch nicht auf der Flucht. 



Die Damen sind jetzt gerade im Bad (kann dauern).

Ich schätze, so gegen 11 Uhr sind wir auf der Bahn. Passt doch!

Unser voraussichtliches Ziel: der Serengeti Safaripark in "Hodenhagen" (der Name!!).



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Das Rätsel der verlorenen Socken

Woher kommen die ganzen Socken im Haus? Warum vermisst sie niemand? Und wie viele Socken hat der durchschnittliche Teenager so in der Regel mit dabei? 


Rätselhafte Spuren


Völlig ungelöste Fragen.

Jedenfalls tauchen seit Samstag bei uns an allen erdenklichen Stellen Socken auf. Immerhin im Paar. Und zumindest geruchstechnisch völlig neutral.

Aber sie sind da. Unbeachtet, etwas verloren und ohne bestimmtes Ziel.

Was erwarten diese Socken von uns? 

Noch stehen wir vor einem Rätsel. 

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Es ist jetzt 11 Uhr. Ich werde mir jetzt den Platz an der Dusche erkämpfen. Gnadenlos (also vorsichtig klopfen und fragen, ob ich jetzt vielleicht mal, bei Gelegenheit, wenn's passt, auch u.U. duschen kann).


Aber die Tomaten wachsen

Losgekommen sind wir natürlich erst nach 12.00 Uhr. Aber was soll's. Wir haben den Tag trotzdem voll ausgenutzt - und bei Oma waren wir auch noch. Jetzt ist es aber sehr spät. Daher folgen die Details morgen.

Nur als Teaser: Wie geplant waren wir im Serengeti Park in Hodenhagen. Und da hat es uns allen sehr gut gefallen.
Trotz des Zebra-Bisses (der Finger ist noch dran) und der hungrigen Giraffe (das Brötchen ist weg). 




Ja, der Tag war toll. Und sonnig und heiß. Wir haben alle ordentlich an Farbe mitbekommen. 

In Amelinghausen (also bereits nach 15 Minuten) hatten wir unseren ersten Boxenstop, um notwendige Vorräte aufzustocken. Dabei hatten wir doch erst kurz vorher kräftig gefrühstückt? Aber da habe ich die Fähigkeit (und Notwendigkeit) von Teenagern, Nahrung aufzunehmen, wohl völlig falsch eingeschätzt. 😆 

Kurz vor 14 Uhr waren wir dann im Serengeti Park. Zu meiner völligen Überraschung buchte Christina dann kurzerhand die Selbstfahrertour ("äh.....MEIN AUTO?????), kommentiert von der Ticketverkäuferin "Ja, ja. Die Frauen sind da meist viel mutiger". 

Aber die Entscheidung dafür war richtig. So konnten wir die Dauer an den 16 Stationen (aufgeteilt nach Kontinenten und ergänzt um Regionen in Afrika) selber bestimmen (und heimlich auch die Giraffen und Zebras füttern). Wir räumten auf den Parkplatz den hinteren Bereich des Caddys leer (ein Sitz hatten wir ohnehin schon rausgenommen) und so konnten die Damen hinten und auf der restlichen Rückbank flexibel herumturnen und die Tiere von allen Seiten aus beobachten. Nur das Streicheln (und verbotene Füttern!) war von dort aus - wegen nicht zu öffnender Fenster (!) - nicht so leicht. 

Die Fenster vorne genügten aber, um mit einem allzu gierigen Zebra in Kontakt zu kommen. Aber mit leichter Gewalt gelang es Ika wieder, ihren Finger aus dem Zebra Maul zu entfernen. Und nach einer eingehenden medizinischen Untersuchung (und alkoholischen Entfernung des Zebra-Schleims) wurde übereinstimmend festgestellt, dass wohl keine wesentlichen oberflächlichen Verletzungen zurückgeblieben sind. Und eine vorsichtige Prüfung heute Morgen (17.07.) zeigten auch keine Symptome der gefürchteten Zebra-Krankheit (Schwarze Streifen im Gesicht). Also alles gut.

Aber wir sind jetzt Giraffen-Fans. Der lange Hals, das seidige Maul und die extrem lange und blaue (!) Zunge dieser wunderschönen Tiere hat uns alle begeistert.

Nach der wirklich gelungenen Tour durch das Freigehege besuchten wir dann noch das Safari-Abenteuerland. Ein - bereits etwas in die Jahre gekommener - Freizeit-/ Vergnügungspark, der uns aber noch viel Spaß bot. Erwähnenswert waren wohl der "Fallturm", die "Powerboot-Tour" und wohl auch die nicht allzu spektakuläre Achterbahnfahrt, die immerhin zweimal genutzt wurde.

Recht früh um 18.30 Uhr wurde man dann aus dem Park geworfen. Aber egal: wir hatten wohl alles gesehen (inklusive des Streichelzoos, der auch noch gut funktionierte !!).

Oma hatten wir da schon von unterwegs aus angerufen und den für 18 Uhr angekündigten Besuch deutlich nach hinten verschoben. Und da nun ja Zeit war, kehrten wir in Amelinghausen im Landgasthaus Fehlhaber ein und regenerierten die Kalorien-Akkus (Schnitzel, Matjes und 2x Curry-Wurst).

Trotzdem fuhren wir gegen 21.15 Uhr nochmal bei Oma vorbei und blieben sogar bis fast 23.00 Uhr. Ein netter Abend, den wir u.a. mit einem von Paulina erfundenen Spiel (zusammengesetzte Wörter erraten: das erste wird genannt, das zweite umschrieben - z.B. "Plumps-klo") verbrachten.

Zuhause wurden noch die Katzen versorgt, die Handys gesichert (Ganz wichtig!) und dann ging es ab ins Bett.






Bei Oma


Und morgen holen wir den Kammerjäger: 





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